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Impressionen aus Norwegen
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In Norwegen herrsscht großer Mangel an Fachkräften. Das Arbeiten in Norwegen wird den Arbeitnehmern entsprechend komfortabel gestaltet.
Unmöglich? Nein – doch möglich! In unserem vereinten Europa, gleich um die Ecke, warten ungeahnte Möglichkeiten der beruflichen Selbstverwirklichung auf Sie.
Denken Sie einmal an das Land der Elche und Fjorde – Norwegen. Für Naturliebhaber ist Norwegen schon immer ein beliebtes Urlaubsziel gewesen: Die Landschaft, liebenswerte Nordmänner und -frauen, selbst die Sprache ist für Deutsche nicht allzu schwer zu erlernen. Da oben, wo sich Fuchs und Troll Gute Nacht sagen, was soll da schon los sein? Wenn dort die Nordlichter ausgehen, ist es doch zappenduster. So oder so ähnlich mögen die Vorurteile lauten, denn viele Deutsche kennen sich immer noch nicht aus im hohen Norden. Gerade die Norweger sind aber durch ihre Ölindustrie ein hoch technisiertes Völkchen. Und wenn ich sage Völkchen, dann spreche ich von den etwa 4,5 Millionen Einwohnern, die dieses Land zählt. Weitere rund fünf Millionen Menschen norwegischer Abstammung leben noch einmal verstreut auf dem ganzen Globus. Kein Wunder, dass die Fachkräfte im eigenen Land langsam knapp werden. Deshalb werben die Norweger bereits seit 1997 aktiv und mit guten Konditionen um deutsche Arbeitnehmer. In den vergangenen fünf Jahren haben bereits rund 1.700 Deutsche Arbeit in Norwegen gefunden. Interessierte Bewerber brauchen noch nicht einmal gen Norden zu reisen, um die notwendigen beruflichen Erstkontakte zu knüpfen. Die unkomplizierten Skandinavier kommen regelmäßig her, sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt umzutun.
Fakten und Voraussetzungen
Die soziale Absicherung über den Arbeitsvertrag beinhaltet Krankenversicherung, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Die Lohnsteuer in Höhe von 50 Prozent wird gleich vom Gehalt abgezogen. Ein erstes Bewerbungsschreiben um einen Arbeitsplatz in Norwegen sollte in Englisch erfolgen (PC/Schreibmaschine) und nicht mehr als zwei Seiten betragen. Folgende Standards müssen enthalten sein:
Später – bei Interesse Ihres potenziellen Arbeitgebers – wird dieser gegebenenfalls weitere Unterlagen von Ihnen erbitten. Beim Antritt einer Arbeitsstelle in Norwegen sind einige wesentliche Dinge zu beachten. Es besteht polizeiliche Meldepflicht innerhalb von sieben Tagen beim zuständigen Einwohnermeldeamt ( folkeregister). Der Antrag auf Aufenthaltsbewilligung muss binnen drei Monaten bei der lokalen Polizeibehörde erfolgen. Bei der Antragstellung notwendige Dokumente für Arbeitnehmer sind:
Eine gute Adresse in Sachen Arbeitsuche ist die Agentur für Arbeit. In der SIS-Suchmaschine bekommen Sie unter Wirtschaftsraum auswählen alle offenen Stellen im Ausland, sortiert nach Ländern, angezeigt.
Eine weitere Informationsquelle ist das Netz der Europäischen Arbeitsverwaltungen (EURES). Es zielt darauf ab, die Jobvermittlung von Arbeitnehmern in den 17 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums zu erleichtern. Zu den Partnern im Netz gehören die öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen. Die Partnerschaft wird von der Europäischen Kommission koordiniert. |















